Projekt: Ich schaffs

 

Training für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

 Hauptschule Otterndorf

Lehrkräfte: Hr. Ruckgaber (RSL), Fr. Hauschild (RSL)

 

 

Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf können im Rahmen der Inklusion die Hauptschule Otterndorf besuchen und werden hier individuell gefördert.

Schüler mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung erhalten nach erfolgter Überprüfung 3 Förderstunden durch eine Regelschullehrkraft. An unserer Schule werden ein Großteil dieser Stunden zusammengefasst und im Nachmittagsbereich in Form von Projektunterricht angeboten. Die Schüler mit festgestelltem Förderbedarf nehmen zweimal in der Woche an einem 90- minütigen Projektunterricht in der 7. und 8. Stunde teil.

Im Projekt „Ich schaff's“ lernen die Schüler

in der Kleingruppe ihr Verhalten zu reflektieren und zu verändern. Sie lernen Konflikte zu vermeiden oder sie konstruktiv und gewaltlos zu lösen. Sie agieren im Team und können durch positive Erlebnisse ihr Selbstbewusstsein stärken.

Das Team richtet sich nach dem Programm „Ich schaff's!“ von Ben Fuhrmann. Fr. Langenau und Fr. Hauschild haben hierfür mehrere Fortbildungen besucht und sind jetzt zertifizierte „Ich schaff's!“- Coaches. Sie werden beratend unterstützt durch die Lehrkräfte des mobilen Dienstes Cux- BUS und die Förderschullehrkräfte an der Schule.

Maßnahmen aus dem Projekt, z. B. Zielvereinbarungen, pädagogische Methoden oder spezielle Regeln, werden auch von den Lehrkräften im Klassen- und Fachunterricht aufgegriffen und umgesetzt.

Die Lehrkräfte des Projekts arbeiten eng mit den Eltern und Trägern der Jugendhilfe zusammen.

Schüler, bei denen ein Verdacht auf Unterstützungsbedarf im emotionalen und sozialen Bereich besteht, können im Rahmen der Prävention zunächst ohne eine Feststellung des Förderbedarfs am Projekt teilnehmen. Dokumentiert wird dies in Form eines vorläufigen sonderpädagogischen Förderplans.

Die Schüler besuchen das Programm maximal ein Jahr lang mit dem Ziel der Aufhebung des Förderbedarfs. Sind nach einem Jahr keine ausreichenden Fortschritte in der emotionalen und sozialen Entwicklung des Schülers zu erkennen, wird gemeinsam mit allen Beteiligten beraten in welchem Rahmen die Förderung weitergeführt wird.

Dokumentiert wird die Entwicklung in Form eines sonderpädagogischen Förderplans, der gemeinsam von den Lehrkräften des Projekts, den Förderschulkräften und Lehrkräften der Hauptfächer erarbeitet wird. Die Arbeit im Projekt wird durch die teilnehmenden Lehrkräfte in Teamsitzungen regelmäßig evaluiert.

 

 

 

zuletzt aktualisiert 10.05.17